Wallfahrtskirche Maria Schray

Kleines barockes Kleinod. Noch heute beliebtes oberschwäbisches Pilgerziel.

Ein kleines barockes Kleinod am nördlichen Stadtrand von Pfullendorf. Maria Schray ist heute noch ein beliebtes Pilgerziel. Erste Nennungen der Kapelle stammen bereits aus dem Jahr 1360; die Entstehung könnte sogar ins 13. Jahrhundert zurück führen. Wie in der Stadtkirche waren auch hier Johann Jakob Schwarzmann und Andreas Meinrad von Au tätig und haben die Kirche ausgeschmückt.

Im Juli 1632 rückten die Schweden von Mengen her gegen die Stadt und brannten die Wallfahrtskirche nieder. Dabei wurden der Mesner und ein Bauer ermordet. Der Legende nach soll das Gnadenbild unversehrt, von Rauch und Flammen umgeben über Maria Schray geschwebt haben. Nach einer anderen Überlieferung schwebte das Gnadenbild in den nahen Neidlingwald und ließ sich dort auf einer Eiche nieder. Diese „Muttergotteseiche“ kann noch heute besucht werden.

Bald nach dem Dreißigjährigen Krieg – 1655 – wurde mit dem Wiederaufbau der Wallfahrtskirche begonnen.

Seit Jahrhunderten findet jeden Samstagvormittag um 9.00 Uhr ein Wallfahrtsgottesdienst statt. Ab 8.30 Uhr besteht Gelegenheit zum Rosenkranzgebet.

In den Sommermonaten ist die Kirche bis 18.00 Uhr und in den Wintermonaten bis 17.00 Uhr geöffnet.

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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